Freilaufmenschen? Wie bitte, was?


Lange habe ich überlegt, wieso ich meine Seite ausgerechnet Freilaufmenschen genannt habe. Der Ausdruck soll wohl den Gegensatz zur Käfighaltung deutlich machen. Aber auch Freilandhaltung ist nicht frei. Aber ich gehe davon aus, dass Ihr diese Metapher versteht und ich Euch nicht erklären muss, dass ein Gehege ebenfalls zu klein für mich ist.

Während diese Bewegung hin zu neuen Arbeitsformen in anderen Ländern bereits im Vormarsch ist, findet man auf deutschen Webseiten erschreckend wenig zu dem Thema. Klar, es gibt Blogs und Internetseiten zum Thema Karrierewechsel und Quereinstieg aber davon rede ich hier nicht. Ich habe eine ganz konkrete Vorstellung, wie der Karrierewechsel vor sich gehen sollte.

Auf keinen Fall sollte man seinen aktuellen Job aufgeben, solange man nicht weiß, in welche Richtung die Veränderung gehen soll. Ich habe dies zwar getan, aber nur, weil es anders für mich nicht tragbar war und ich keine Probleme damit habe, Risiken einzugehen. Ich fühle mich wohl damit und bin nicht von Existenzängsten geplagt.

Freilaufmenschen wollen mehr vom Leben. Sie können nicht eingeengt sein in den von großen Firmen kreierten Käfigen. Flexible Arbeitszeiten, Gap Years, interne Fitnesscenter, Massagen am Arbeitsplatz, Feierabenddrinks, alles schön und gut. Aber auch das reicht Freilaufmenschen nicht und sowieso wollen diese Ihr Leben nicht eingeengt in einem Unternehmen verbringen.

Wenn folgende Punkte auf Euch zutreffen, dann würde ich gerne von Euch hören:

1. Du weißt, was Du im Leben gerne machen würdest und stürzt Dich einfach rein. Du beginnst mit kleinen Projekten.

2. Du willst endlich aus dem Käfig ausbrechen oder aus dem Hamsterrad. Wie auch immer Du es nennen magst. Richtungswechsel ist angesagt und Du willst es jetzt!

3. Du willst Dir Deine Zeit selber einteilen, arbeiten wann und wo Du willst und Dinge machen, die Du liebst.

Auch sollte man dieses Ziel nicht mit schlecht verdienenden Freelancern gleichsetzen, auch das ist hier nicht das Thema. Finanzielle Kompromisse kommen nicht infrage. Einen Job schaffen, der seinen Stärken entspricht und der perfekt zu Eurem Lebensstil passt.

Für mich bedeutet dies: Mein Business muss ich überall mit hinnehmen können, die Investitionen sollten nahezu gegen Null gehen und ein Laptop, ein Handy und eine Internetverbindung sollten dazu genügen. Ich habe bereits eine wage Idee, die demnächst in ein Spielprojekt umgesetzt wird. Probieren geht über studieren!

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